Kahl und trotzdem schön

Meine liebe Fotopartnerin Silberblau ist nicht ganz unschuldig, dass ich bei meinen Fototouren immer wieder Bäume als Motiv auswähle. Sie sind nämlich unglaublich vielseitig. Im Frühjahr strotzen sie vor Kraft, stehen voll im Laub oder sind im Herbst voller Früchte. Später im Jahr sind sie dann kahl und sehen aus als ob sie nur noch ein stummer Zeuge von schöneren Tagen sind. Ich finde das wundervoll.

Da ist quasi für jede Stimmung etwas dabei. Vielleicht richtet ihr ja auch einmal euer Augenmerk auf sie und findet sie als Motiv interessant. Als Beispiel wie so ein Foto aussehen könnte, könnte ich zum Beispiel von diesem kahlen Burschen erzählen, der mich in aller Frühe dazu gebracht hat anzuhalten und ein Foto zu machen. Den ich fand es beeindruckend, wie er sich als Silhouette gegen den Himmel erhoben hat.
Doof nur, das die Alb einen Bergrücken so ungeschickt platziert hat, denn das Foto wäre meiner Meinung noch einen Tick besser, wenn der Stamm komplett vor dem Himmel hätte platziert werden können.
Aber es ging beim besten Willen nicht anders. Manchmal lassen sich Gegebenheiten eben nicht ändern. Es sei denn, man würde kräftig in die Photoshop-Trickkiste greifen. Aber…näääääh.

Merkosh
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