Wolkenbild

Jubel, Trubel, Heiterkeit. Meine Woche galoppiert in munterem Chaos weiter, ganz so wie es die letzte Woche auch schon getan hat. Da freut es mich, dass die Aussicht vom Wohnzimmerfenster ab und an einen tollen Sonnenuntergang parat hat. Dann kann man sich gemütlich mit einer Tasse Tee vor eben dieses Fenster sitzen und hinaus schauen.

Meistens höre ich dabei Musik und bei einem besonders schönen Anblick juckt es dann in den Fingern und die Kamera wird aus der Tasche genommen. Fix das Stativ dazu, manchmal noch ein GND-Filter vor die Linse und dann entsteht ein Foto.

Gestern Abend stand ich, dank der juckenden Finger, wieder am offenen Fenster. Es blies mir frischer, kalter Wind ins Gesicht, was dank herrlichem Ausblick nicht schlimm war. Ich weiß gar nicht ob man meine Faszination für diesen Blickwinkel überhaupt nachvollziehen kann. Es sind die immer selben Hochhäuser am Horizont, doch ist dieser Anblick wirklich so unverändert wie er erscheint? Sind die Dinge immer dieselben? Man entdeckt doch kleine, aber feine Unterschiede. Unterschiede welche ich vielleicht auch nur vor meinem Auge erkenne.

Mich fasziniert jedenfalls dieses Gleichheit, die nur minimalem Wandel unterlegen ist. Man sucht und entdeckt. Es hat etwas beruhigendes an sich und so rückt der Trubel um mich herum in weite Ferne. Darum wundert Euch nicht, wenn ich sage dass ich noch sehr oft von dieser Aussicht sprechen werde. Meist dann, wenn es bei mir stressig ist. Passiert öfters als man denkt.

PS: Ein Kauftipp geht an das Manfrotto Pixi Evo (Affiliate Link), welches mir bei diesen Fensteraufnahmen perfekte Dienste leistet.

Merkosh

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