Event: Pferdetag im Freilandmuseum

Der Pferdetag im Freilandmuseum Wackershofen ist etwas tolles. Eigentlich ist das ganze Museum toll, aber der Pferdetag ist mir am liebsten (woran das wohl liegen kann…). Alle Rassen, alle Sparten der Reiterei, des Fahrsports und der alten landwirtschaftlichen Pferdenutzung auf einem Haufen. Dazu gute Stimmung und ein toller Zusammenhalt. Super leckeres Essen gib es obendrein.

Durch meine freundschaftliche Verbandelung mit den Chasseurs a Cheval, den berittenen Bogenschützen, komme ich jedes Jahr wieder nach Wackershofen und ich genieße es. Dieses Jahr hatte das Wetter die ganze Bandbreite ausgepackt, von Graupel und Regenschauern, bis zu T-Shirt Wetter war alles dabei. Man muss halt flexibel sein.
Traditionell beginnt die Veranstaltung damit, dass mittels Pferdegespann die Wiese gemäht und das Gras zusammengerecht und aufgeladen wird. Mit dem Pferdewagen geht es dann als Futter in den Kuhstall. Ja, so haben unsere Vorfahren ihre Landwirtschaft betrieben!
Noch aktuell im Einsatz und echt beeindruckend sind die Holzrücker, welche mit ihren Pferden Baumstämme aus dem Wald transportieren. Umweltfreundlicher geht es wohl nicht. Auch wenn der Wald durch Pylonen markiert wurde, das Zusammenspiel zwischen Fuhrmann und Pferden um die langen Stämme akkurat zu bewegen haut mich immer wieder um.
Dass zwischendurch ein Eselsgespann durchwuselt gefällt mir aber auch. Langohren sind einfach echte Hingucker. Danach wurden verschiedene Pferderassen vorm Wagen und unterm Sattel präsentiert, die Trendreitweise Working Equitation wird ebenso vorgeführt wie (kein Witz) Seilspringen mit den Pferden und dem ziemlich rasanten Quadrigafahren. Ritterpferde und Schmetterlinge tummeln sich auf der großen Wiese und die Karabagh-Pferde aus Aserbaidschan werden mit Feuer präsentiert. Einige Schaubilder sind quasi jedes Mal dabei, aber immer wieder beeindruckend. Sprich ich habe manches schon gesehen, vieles war dieses Jahr aber auch neu. „Meine“ Chasseurs zeigen Bogenschießen, Ringstechen und Gurkenschneiden mit dem Säbel (natürlich von Pferd aus) und am Ende der Veranstaltung schießen sie rasant vom keltischen Streitwagen ihre Pfeile ab.

Zum Abschluss geht man noch gemütlich einen Blooz essen oder ein Bierchen trinken und lässt den Tag ausklingen. Wobei, eigentlich noch bevor der Pferdetag vorbei ist freut man sich schon auf den nächsten. Damit Ihr aber auch einen Eindruck vom Event bekommt, habe ich natürlich einen Schwung Bilder mitgebracht. Darum Platz Herr Merkosh, hier kommt meine Galerie.

Liebe Grüße, Eure Socke

Merkosh

Als leidenschaftlicher Technik-Nerd berichtet Merkosh gerne über seinen fotografischen Alltag, schreibt Reviews und macht mit der Kamera sein Umfeld unsicher.

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