Mauerblümchen und Ritzenrebellen

Eine Fotosafari der etwas anderen Art durften wir am Sonntag in Reutlingen erleben. Ja, ihr lest richtig. Wir waren endlich mal wieder länger mit der Kamera unterwegs. Startpunkt der Tour war vor dem Rathaus und zu finden gab es kleine und kleinste Pflanzen, die im Stadtgebiet wachsen. Gesucht haben wir aber nicht die offensichtlichen Blüten wie den Sonnenhut oder schöne Rosenblüten.

Nein, mit dem Makroobjektiv ging es hinab bis zu den Ritzen zwischen den Pflastersteinen, hin zu Hausecken und Treppen der Stadt. Dorthin, wo Pflanzen wachsen, für die man sonst vielleicht kein Auge hat. Pflanzen, welche man früher wohl einfach „weggekärchert“ hätte und über die wir lernen durften, dass sie nicht nur nützlich sind. Sie sind auch kein Unkraut, wie man zuerst denken mag.

Viele Namen haben wir erfahren und wie das bei uns Chefbotanikern so üblich ist, wir konnten uns gar nicht alle merken. Wobei, einige Dinge sind dann doch hängen geblieben. So zum Beispiel, dass das Kompasskraut seine Blätter senkrecht stellt, der stinkende Storchenschnabel schön aussieht, aber gar nicht so toll riecht, wie eine Gänsedistel aussieht und das wir auch einige Neophyten in der Stadt wachsen sehen können. Der Schwabe würde diese Pflanzen wohl als „neigschmeckte“ bezeichnen.

Kurzum, wir hatten eine tolle Tour, welche vom BUND organisiert wurde. Übrig geblieben sind bei uns viele tolle Bilder, welche wir euch nun in einer Galerie zeigen. Aber wie gesagt…seht es uns nach, das wir die Namen nicht mehr auf die Reihe bekommen. Aber vielleicht macht der BUND einmal wieder so einen Fotowalk und ihr nehmt selbst daran teil. Es lohnt sich auf jeden Fall.

Merkosh
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2 Gedanken zu „Mauerblümchen und Ritzenrebellen

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