Caturday (80)

Ich sitze gemütlich an meinem PC, stöbere durch ein paar Webseiten, trinke einen Kaffee. Genieße die Ruhe, höre leise Musik. Ein wundervoller Samstagmorgen, einer von vielen. Aber die Ruhe hält nur kurz, denn neben mir raschelt es. Pfoten tapsen auf dem Sideboard entlang, springen über Modem, NAS und Drucker um sich neben mich zu setzen.

Vorbei ist es mit der Ruhe. Es beginnt die alltägliche Erinnerung, dass Herr Ivanhoe am verhungern ist. Wie kann ich mich nur mit dem Internet beschäftigen und ihn ignorieren. Das geht doch nicht!

Damit ich ihn nicht einfach weiter ignoriere, beginnt sein übliches Spiel. Er miaut „fröhlich“ vor sich hin und das nicht gerade leise. So dauert es auch nicht lange, bis ich mich in mein Schicksal füge und eine Dose aufmache. Man will ja seine Anstellung als Dosenöffner behalten und sind wir ehrlich. Wir sind einfach nicht wir selbst, wenn wir Hunger haben.

Merkosh
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