An der Kante

Es läuft nicht immer alles glatt im Leben. Mal hat das Auto einen Platten, dann wieder geht die Waschmaschine kaputt oder vor lauter Stress hat man die Herdplatte angelassen und man findet nach Stunden der Abwesenheit nur noch ein Stück Kohle in der Pfanne.

Das ist ein klarer Fall von Shit happens und das wiederum treibt mich gerne dazu zu sagen: „Heute stehen wir am Abgrund, morgen sind wir einen Schritt weiter.“

Wenn das Leben den Anschein hegt, als könnte es einfach nicht mehr besser werden. Aber nicht verzweifeln, wenn einem das Schicksal böse Streiche spielt. Die Natur lehrt einen, dass man sich vielleicht auch einfach ein wenig festhalten muss und nicht loslassen sollte. Dann kann auch aus einer ganz verkorksten Situation eventuell etwas schönes erwachsen. So wie der Farn, der sich in der Mauer rund um meinen Wohnblock allerbester Gesundheit erfreut. An einer senkrechten Wand hat er sich eine Nische gesucht und entschieden zu bleiben. Er hätte als Samen vielleicht einfach ins Wasser fallen können. Hat er aber nicht, er hat sich festgekrallt und wächst nun fröhlich vor sich hin.
Für mich ist er daher nicht nur ein schönes Motiv, er ist auch ein positives Signal. Ein Signal dafür, dass man nicht aufgeben darf.

Daher schicke ich Euch mit einem Schwung positiver Energie ins Wochenende. Macht es wie der Farn. Haltet Euch an etwas fest und seid schön. Ich glaub‘ an Euch.

Merkosh