Fotowalk: Federsee

Bei wundervollem Wetter waren wir mit Monika von Reiseblümchen.de in Bad Buchau um den Federsee sowie den angrenzenden Wackelwald zu besuchen. Ebenso stand der Besuch im Museum der Pfahlbauten auf dem Programm. Ganz schön viel für einen Tag, aber gut zu schaffen.

Wie üblich ging es mit dem Auto über die Alb, runter nach Bad Buchau. Da Zwiefalten auf dem Weg liegt, gab es einen kurzen Frühstücksstopp beim dortigen Bäcker. Bestückt mit Kaffee und belegten Seelen ging es dann weiter.
Bereits auf der weiteren Fahrt war zu sehen, dass wir einen Tag mit vielen Wolken haben werden. Noch genug blauer Himmel, von daher ideal für die Fotografie. Einseitig blau oder grau ist nicht besonders prickelnd für die Landschaftsfotografie.

Karla und die Kamera

Erste Station in Bad Buchau war dann der Wackelwald. Auf dem Moorboden wachsen Birke, Kiefer, Fichte und Eberesche. Am Rand ließen sich Schmetterlinge beobachten und das Highlight im Wald ist natürlich der federnde Boden, der dem Wald seinen Namen gibt. Hüpft man ein wenig auf der Stelle, merkt man wie der Boden „wackelt“ und das ist schon ein Erlebnis. Auf einem Erlebnispfad durch den Wald gibt es auch noch jede Menge Informationen. Und so verbringt man auch auf diesem nur 600m langen Pfad einige Zeit. Auch der Weg zurück war toll. Die Flora und Faune bietet sehr viele Motive. Schade nur, dass die Fotos mit den Störchen im Flug nichts geworden sind. Mein Altglas hat mich sträflich im Stich gelassen.

Die Mittagszeit war inzwischen angebrochen und so machten wir eine kurze Brotzeit vor dem Eingang zum Federseesteg. Dank ausreichender Sitzgelegenheiten kein Problem.

Weiter ging es mit Station zwei, dem Besuch im Federseemuseum. Hier konnten wir uns über die Geschichte der Pfahlbauten informieren, Fundstücke aus längs vergangenen Zeiten bestaunen und ein rekonstruiertes Moordorf erkunden. Für Geschichtsfans definitiv ein Muss.

Somit blieb noch die dritte Station. Die Wanderung über den Federseesteg bis hin zur Wasserfläche. Über eine Länge von 1,5km ragt der Steg ins Moor hinein und bietet selbst in den Mittagsstunden tolle Motive. Ich bin mir nur nicht sicher ob ich hier einen Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang fotografieren möchte. Denn Moor bedeutet auch Mücken. Und den ein oder anderen Stich haben wir mitgebracht.

Kaffee und Kuchen

Mit tollen Fotos in der Tasche ging es anschließend wieder auf den Rückweg. Nicht ohne eine weitere Pause in Zwiefalten einzulegen, ein Stück Kuchen zu genießen und noch einen Blick ins Zwiefalter Kloster zu werfen. Auch wenn wir Anfang des Jahres schon einmal die Gelegenheit hatten.
Müde und zufrieden waren wir dann in den Abendstunden wieder daheim. Es waren nicht so viele Kilometer zu laufen, wie bei den letzten Touren. Aber das machte die Reise nicht weniger ansprechend. Es tut gut, wenn man mal nicht ständig einen Berg hoch und hinunter rennt. Und nun zum Abschluss darf ich wieder die Eindrücke des Tages mit Euch teilen. Vielleicht machen sie ja Lust selbst einmal zum Federsee zu fahren. Es lohnt sich.

Merkosh
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