Geschichte vom Regenbogen

Am Montag hatte ich noch allerbestes Aprilwetter vor der Haustüre. Der fast schon vertraute Wechsel aus Regen, Sonne, Schneeregen und wieder zurück. Es war eine wahre Freude. Also saß ich zur Mittagszeit etwas frustriert vor dem Tor zur digitalen Welt und klickte mich durch meine Timelines. Aus Berlin tauchte ein Foto von einem Regenbogen auf und die Urheberin dieses schicken Bildes erzählte davon, wie hektisch man nach der Kamera sucht. Schließlich sind die selten genug zu sehen und man will ja doch eine Erinnerung haben.

Ich klinkte mich in die Diskussion ein und erzählte davon, wie bekannt mir das vorkommen würde. Bin ich schließlich selbst ein Meister davon, dass genau dann, wenn man es braucht das passende Objektiv nicht an der Kamera ist. Bis man gewechselt hat, ist der Spuk leider schon vorbei. Mein Tag war halbwegs gerettet, ich hatte etwas zum Schmunzeln.

Den Rest der Rettung brachte mir dann einsetzender Sonnenschein, während es leicht geregnet hatte. Ihr ahnt es vielleicht schon. Ich hetzte durch die Wohnung um ein Bild vom Regenbogen aufzunehmen. Das passende Objektiv war ausnahmsweise an der Kamera dran.

Merkosh
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