Kurztest: Inspiracles

Es gibt Tage, da will einem einfach nicht einfallen was man fotografieren könnte. Man grübelt und überlegt, aber das Hirn bleibt leer. Genau für solche Tage sind die Inspiracles perfekt. Aber nicht nur das. Ich habe mir vor kurzem einen Satz dieser Inspirationskarten bestellt und für Euch angesehen.

Was sind die Inspiracles

Die Karten sind recht schnell erklärt. Auf der Vorderseite steht ein Thema, zum Beispiel „Rund“. Danach wird erklärt, was man unter dem Thema verstehen soll. Bei Round ist es einfach. Damit ist alles gemeint, was eine runde Form hat. Weitere Themen sind zum Beispiel Monochrome, Doubleexposure oder Frame.

Bei dem Thema Frame lautet die Erklärung, dass man sein Motiv in einem natürlichen Rahmen einfassen soll. Also macht man sich auf die Suche nach solchen Rahmen. Ahnt Ihr schon, was damit gemeint ist?
Auch ein Tipp steht dabei. So könnte das entstehende Foto noch besser wirken, wenn der Rahmen zum Motiv passt.

Auf der Rückseite finden sich dann Beispielaufnahmen. Für den Fall dass einem die Erklärung doch nicht ausreicht.

Wieder zum Thema Frame:
Die Beispielbilder zeigen ein geschmiedetes Türgitter und dahinter eine Treppe, welche ebenso mit einem Gitter eingerahmt ist. Oder ein Fensterrahmen, welcher den Blick auf den wolkigen Himmel einrahmt. Spätestens mit den Beispielbildern leuchtet einem das Thema eigentlich ein.

Die Themen sind in Englisch gehalten, aber keine Sorge. Die Erklärungen und Tipps sind in deutscher Sprache.

Einsatzmöglichkeiten

Bei dem Namen Inspiracles drängt sich sofort der Verdacht auf, das diese Karten einzig und alleine dazu dienen sollen, der Kreativität in uns selbst einen kleinen Tritt zu versetzen. In erster Linie ist das vermutlich richtig. Mir fällt nicht ein, was ich heute fotografieren könnte und ich habe trotzdem Lust hinaus zu gehen? Dann ziehe ich eine Karte, sehe mir das darauf stehende Thema an und suche gezielt danach.
Es lässt sich aber auch ein Spiel daraus machen. Man sucht sich einen Freund oder eine Freundin, trifft sich und startet dann eine kleine Fotorallye. Die gezogene Karte gibt das Ziel vor und am Ende der Tour sieht man sich an, was der andere daraus gemacht hat. Es eröffnet andere Sichtweisen und meiner Meinung nach verpasst das der eigenen Kreativität einen Aufschwung.

Lieferumfang und Preis

  • 40 Inspirationskarten
  • 5 Spickzettel
  • 1 Graukarte
  • 2 Karten mit Tipps zur Fotografie
  • 1 Deckblatt und eine Bonuskarte (kostenloses e-Book)
Die Inspiracles – Ein Überblick

Egal ob man die Inspiracles für sich selbst kauft oder als Geschenk. Sie belasten den Geldbeutel nicht zu sehr. Für knapp 20€ bekommt man die Karten in einer schicken Metallbox geliefert. Sie sind auf stabilem Papier gedruckt und die Oberfläche beschichtet. Somit halten sie auch mal einen kleinen Wassertropfen aus.

Bestellen kann man die Karten übrigens in mehreren Varianten. Es gibt eine Standard-Edition und Sondervarianten für Olympus, Kind & Baby und für den Ort Oberstdorf. Gefunden habe ich die Inspiracles bei Amazon (Affiliate Link im Anschluss) und gleich noch ein Tipp. Hin und wieder gibt es die Karten auch im Angebot für knappe 17€.

2 Replies to “Kurztest: Inspiracles

    1. Hallo Nico,
      freut mich dass dir das Review helfen konnte. Ich danke ebenso für dein Feedback.

      Viele Grüße,
      Merkosh

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