Test: Saal-Digital Wandbild

Fotos begleiten uns wohl unser ganze Leben. Sie sind Erinnerungen, Kunst, Ausdrucksformen für dass was wir gesehen haben. Der Großteil all dieser Fotos verlässt wohl kaum jemals die Datenwelt, es wird geteilt, gepostet oder einfach nur gespeichert. Unter all den Bildern die wir entstehen lassen, steckt aber dieses eine Foto, welches für uns so bedeutend oder wertvoll ist, das wir es an die Wand hängen wollen.

Jetzt ist guter Rat teuer…wie drucke ich es selbst oder wo lasse ich es drucken?

Da selbst Drucken vermutlich für den Großteil der Amateur- und Hobbyfotografen zu teuer ist, muss ein Druckdienst her. Einer dieser Druckdienste ist die Firma Saal-Digital. Ich habe mich deshalb als Tester für ein Wandbild beworben und erhielt kurze Zeit später ein Antwortschreiben. Wie Ihr ohne Schwierigkeiten nachprüfen könnt, ist für den Test ein Gutschein ausgelobt worden. Im Test werdet Ihr unabhängig davon meine offene und ehrliche Meinung lesen. Um wirklich objektiv urteilen zu können, habe ich Silberblau gebeten ein zweites Fazit abzugeben. Kommen wir aber nun zum Test

Der Anfang der Bestellung

Wer ein Bild gedruckt haben möchte, der hat die Möglichkeit dies online oder mit einer Software zu tun. Ich selbst habe mich für die Bestellung via Software entscheiden. Rein von der Optik des Bestellvorgangs scheinen sich beide Bestellmöglichkeiten nicht zu unterscheiden. Bei der Online-Variante wird aber darauf hingewiesen, dass nicht alle Gestaltungsmöglichkeiten vorhanden sein sollen. Preislich macht es natürlich keinen Unterschied wie man bestellt, man kann allerdings bei der Software die gestalteten Bilder abspeichern. Ich empfehle Euch den Weg über die Software, schon alleine deswegen, weil man einfach flüssiger durch den Bestellvorgang kommt.
Die Software lässt sich übrigens recht flott installieren. Sie ist nicht zu Hungrig, was den Platz auf der Festplatte angeht und zumindest unter Windows 10 läuft sie ohne Murren.

Auf die Plätze, fertig, los…

Wie erwähnt, es geht mit der Software-Bestellung weiter. Man öffnet das Programm, es kommt der Startbildschirm und hier kann man sein gewünschtes Produkt auswählen. In meinem Fall ein Wandbild.

Auswahl der verschiedenen Artikel

Die zweite Frage die mich bei einem Ausdruck immer beschäftigt ist die Frage nach dem Material worauf es gedruckt werden soll. Für Wandbilder bietet Saal Digital einige Oberflächen an. Ihr könnt Auswählen aus:

  • Alu Dibond
  • Hartschaumplatte
  • Acrylglas
  • Fotoleinwand
  • Schattenfugenrahmen
  • GalleryPrint

Letztere Möglichkeit war meine Auswahl. Hinter der Bezeichnung GalleryPrint versteckt sich ein mit Alu-Dibondplatte verstärktes Acrylglas. Als nächstes ging es um die Frage welche Größe und ob mit oder ohne Aufhängung ausgeführt.
Da meine Olympus nativ in 4:3 Format aufnimmt und mein Bild auch dieses Format hatte, habe ich mich für 40x30cm entschieden. Von der Größe abhängig ist auch die Art der Aufhängung. Nicht für jede Größe steht jede Aufhängung zur Verfügung. Damit man hier aber keine falsche Auswahl treffen kann, blendet die Software unpassende Aufhängungen aus.
Für mein Bild hatte ich mich für eine Profil-Aufhängung entschieden. Es gäbe aber noch die Möglichkeit einer Schraubaufhängung, selbstklebenden Haken oder man kann ganz auf eine Aufhängung verzichten.

Danach geht es weiter zur Auswahl des Bildes. Man fügt es in die Bearbeitungsebene ein und landet beim nächsten Fenster.

Das Bearbeitungsmenü

Nun kann man sich ganz der Gestaltung widmen. Ich habe mich für ein Flächenfüllendes Gesamtbild entschieden. Man kann aber auch einen Rahmen um das Bild legen, den Hintergrund ändern oder Textfelder erstellen. Meiner Meinung nach ein sehr intuitiver Aufbau der wenig Erklärung benötigt.

Also ab zur Bestellung…von da an hieß es warten. 2 Tage nach Bestellung kam ein Paket bei mir an. Die Lieferung erfolgt auch bei Saal Digital mit den üblichen Verdächtigen. Von daher gab es da nichts zu meckern.

Wenn der Postbote klingelt…

Für immer ein wichtiger Punkt, der für mich zum Test dazugehört ist die Verpackung. Das Bild war in Karton eingeschlagen, eine weiche Zwischenlage schützte vor Schlägen und die Acrylglasplatte selbst war foliert um Kratzer beim Auspacken zu vermeiden. Kurz gesagt, kein unnötiger Schnickschnack, die Verpackung ist auf das notwendigste beschränkt. So lob ich mir das.

Das verpackte Bild ohne Umkarton
Schutzfolie auf der Acrylglasplatte

 

 

 

 

 

 

Nachdem das Bild aus der Schutzverpackung befreit war, konnte ich mir einen Eindruck von der Qualität machen. Da ich mit kalibriertem Monitor arbeite, habe ich darauf vertraut ein entsprechendes Ergebnis in Sachen Helligkeit und Farbe zu erhalten.

Fangen wir die Beurteilung des Produkts von hinten her an. Ich beginne mit der Aufhängung. Für den verlangten Aufpreis erwartet man eine ordentlich verarbeitete Aufhängung. Die Fugen der gesteckten Profilschienen sind sauber aufeinander gelegt und sie ist tadellos mit dem Bild verbunden. Das gefällt mir sehr gut. Allerdings sind die Ecken dieser Schiene leicht scharfkantig. Man wird bei einem aufgehängten Bild sicher kein Problem damit haben und beim Aufhängen muss man die Profilaufhängung nicht zwingend anfassen. Meiner Meinung sollte man trotzdem aufpassen, das man sich nicht die Finger an den Kanten verletzt.

Nun aber zum eigentlichen Bild, was ich mir später in der Wohnung ansehe, wenn es denn meine Wand ziert. Die Farben sind kräftig und Details des Bildes entsprechen dem, was ich bei meiner Vorlage sehen kann. Ich habe keine wahrnehmbaren Farbabweichungen und auch die Helligkeit des Druckes passt perfekt. Stelle ich mich in Entfernung von knapp einem Meter vor dem Bild auf, erkenne ich einen tadellosen Druck. Ein Eindruck, der auch aus kurzem Betrachtungsabstand nicht getrübt wird.

Bliebt noch übrig, sich die Oberfläche des Drucks anzusehen. Ich kann keine Fehler erkennen, sehe keine verwischten Farben, Einschlüsse oder Kratzer. Denkt aber daran, wenn Ihr mit den Fingern auf die Oberfläche draufpatscht hinterlässt das bei Acrylglas Abdrücke. In dem Fall ist ein fussel- und kratzfreies Tuch hilfreich um Fingerabdrücke zu entfernen.

Was ich natürlich nicht testen kann ist, wie lange das Bild in dieser Form erhalten bleibt. Es hängt aktuell in meinem Wohnzimmer, ein Ort an dem auch Licht auf das Bild fallen wird. Ich kann mich selbst nur auf die versprochene UV-Beständigkeit verlassen, in meine Wertung kann ich diesen Punkt nicht einfließen lassen. Fakt ist, auch dieses Bild wird altern. Irgendwann.

Wertung

Ich orientiere mich hier gerne am 5 Sterne Wertungsmodell um eine Wertung abzugeben, wobei 1/5 schlecht und 5/5 sehr gut ist.

  • Verpackung 5/5
  • Aufhängung 4/5
  • Optische Qualität des Drucks 5/5
  • Preis 4/5
  • Liefertempo 5/5
  • Gesamteindruck 5/5

In den meisten Punkten, die ich bewertet habe kommt Saal-Digital mit dem fertigen Produkt sehr gut weg. Die Kritik bezieht sich hauptsächlich auf den leicht unsauber gearbeiteten Rahmen. Beim Preis gibt es zwar nichts zu meckern, aber man ist nicht wesentlich von den Preisen der Konkurrenz entfernt. Das reicht eben nur für ein Gut und nicht für ein Sehr gut. Eine Lanze sei dennoch gebrochen, ein 40×30 Wandbild wie das bestellte bekomme ich zum Testzeitpunkt bei Saal-Digital am günstigsten.

Das gedruckte Bild

Fazit von Merkosh

Alles in allem habe ich ein sehr gutes Produkt erhalten, das sich sicherlich lange an meiner Wand befinden wird. Mich hat man in Sachen Qualität und Leistung überzeugt. Für Wandbilder komme ich gerne wieder auf Saal-Digital zurück.

Fazit von Silberblau

Brillante, kräftige Farben, das Bild ist Top entwickelt und ohne Fehler gedruckt worden. Da kann man gerne wieder bestellen.

One Reply to “Test: Saal-Digital Wandbild”

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