What’s in my bag – Teil 2

Hallo Fotofreunde,

im ersten Teil von „What’s in my bag“ habe ich Euch davon berichtet, was ich in meiner Umhängetasche, die mich jeden Tag begleitet, dabei habe. Im zweiten Teil erzähle ich Euch von der Tasche, die ich bei der Tour in Bad Wildbad dabei hatte. Die Anforderungen bei der Tour am Baumwipfelpfad waren recht speziell, dementsprechend wurde die Ausrüstung angepasst. Wie genau erfahrt ihr….jetzt.

Da ich mich bereits im Vorfeld ausgiebig über den Baumwipfelpfad informieren konnte, hatte ich den Vorteil zu wissen, was mich erwartet.
Ein großer Rucksack erschien mir hinderlich, etwas zu trinken war nicht notwendig und das Stativ durfte zu Hause bleiben, da es am Weg selbst genug Möglichkeiten gab die Kamera aufzulegen.

Die Auswahl der Tasche

Crumpler Quick Escape 800
Crumpler Quick Escape 800

Die Wahl fiel also auf meine Hüfttasche aus dem Hause Crumpler. Genauer gesagt auf die Quick Escape 800. Je nach Lust und Laune lässt sich die Tasche zudem als Sling tragen, das aber nur kurz am Rande erwähnt.
Im Vergleich zur Umhängetasche ist die Quick Escape natürlich deutlich kleiner. Es passt aber genau die Ausrüstung hinein, die ich geplant hatte. Auf häufiges Wechseln der Objektive wollte ich verzichten, da dass bei starkem Wind, den ich in 40 Metern Höhe erwartete nicht wirklich angenehm klang. Außerdem wollte ich noch einen passablen Weitwinkel mit dabei haben und so viel meine Auswahl auf zwei Objektive aus der Olympus PRO Serie. Das 12-40mm F2.8 und das 40-150mm F2.8 in Verbindung mit meiner E-M5II. Mit einer durchgängigen Blende von 2.8 musste ich mir um schlechtes Licht nur wenig Gedanken machen.

So sieht es dann in der Tasche aus

winmb2_2
Im Inneren der Tasche

Klappt man die Tasche auf, finden sich einstellbare Seitenwände welche schnell auf das Tele-Objektiv angepasst werden können. Die Kamera selbst taucht mir dem aufgesetzten Objektiv in das Abteil daneben. Alles ist gut gepolstert und sitzt nicht zu fest, aber auch nicht zu locker fest. Der Reißverschluss der Tasche schließt ohne an der Kamera zu streifen. Das ganze schmiegt sich an die Hüfte und das Gewicht merkt man auch bei längeren Touren kaum.

Lichtbildapparat

Die Kamera habt Ihr ja bereits beim ersten Teil gesehen. Die Anfangs montierte Linse war das 12-40mm. Für ein paar Bilder hatte ich dann auf das Tele gewechselt.

Kamera und Objektive
Kamera und Objektive

Der Größenvorteil des µFT Systems spielt beim Zusammenstellen der Ausrüstung natürlich eine wichtige Rolle. Eine vergleichbare Vollformat oder APSC Ausrüstung würde ich sicher nicht in die Tasche bekommen und vom Gewicht rede ich lieber nicht.

Was noch in die Tasche passen muss

Hier weiche ich kaum von dem ab, was ihr auch bei der Hüfttasche gelesen habt. Es ist wieder ein Lenspen mit dabei (Hab ich erwähnt, das ich die sehr gut finde?). Dazu kommen die üblichen Akkus, ein Smartphone was im Tabletfach der Tasche genug Platz findet sowie ein Polfilter. Den habe ich übrigens platzsparend in einer mit Stoff ausgeschlagenen alten Zigarilloschachtel untergebracht. Ein 62er passt perfekt hinein und ich muss mir keine Gedanken machen von einer Kunststoff-Box den Deckel zu verlieren oder einem Stück Schaumstoff zusehen zu müssen, wie es vom Wind davon getragen wird.
Wie eingangs erwähnt blieb das Stativ zu Hause. Ebenso habe ich auf den Capture Pro Clip verzichtet. Da sich die Tasche ähnlich einem Holster trägt, wäre der unnötig gewesen. Der Name der Tasche verspricht auch nicht zu viel. Das Ziehen und Einstecken der Kamera geht unglaublich flott. Quick Escape eben.

Das war es schon an Ausrüstung

Ihr seht, das man für gute Bilder nicht immer eine Menge an Ausrüstung mitnehmen muss. Eine gute Vorbereitung auf die anstehende Tour ist eben das A und O. Einschränkungen tun den Bildern meistens gut und man beschäftigt sich bereits bei der Vorbereitung intensiv damit, was man aufnehmen möchte, so dass man eigentlich nichts vermissen sollte.

In diesem Sinne wünsche ich Euch nun viel Spaß beim Fotografieren.

Bis bald auf pilgerrazzi.de