What’s in my bag – Teil 4

Hallo Fotofreunde,

es ist wieder an der Zeit für einen neuen Teil von „What’s in my bag“. Wer sich an dieser Stelle fragt, was denn mit Teil 3 ist, dem sei gesagt, dass das Review zum Lowepro Tahoe Rucksack nicht nur ein Review sondern auch besagter Teil 3 ist.

Nachdem ich nun meine Alltags-Tasche beschrieben habe, wir über die Ausrüstung in der Hüfttasche gesprochen haben ihr erfahren habt, was ich auf eine Tagestour mitnehme, geht es heute um etwas größeres. Wir werfen einen Blick in die Tasche, welche ich dabei habe wenn ich auf Reisen gehe oder zu einem Shooting fahre und ich die Ausrüstung nicht weit tragen muss. Sprich, abstellen, aufklappen, Kamera raus und loslegen.

Dafür steht mir eine Cullmann Amsterdam Maxima Tasche (Ref-Link) zur Verfügung, die ähnlich einer Arzttasche aufgeklappt werden kann. Sie verfügt über einen beidseitigen Tragegriff und es besteht die Möglichkeit einen Schultergurt zu befestigen. Neben zwei großen Fronttaschen gibt es an der Außenseite die Möglichkeit mittels zweier Laschen ein Stativ zu befestigen. Im inneren wartet ein Anpassbare Polsterung sowie diverse Fächer für Speicherkarten, Akkus, Stifte/Lenspen und anderes Zubehör.

Aufgrund der etwas klobigen und steifen Ausführung der Tasche ist sie etwas gewöhnungsbedürftig um über die Schulter getragen zu werden. Vom Platzangebot ist sie für eine mittlere bis große Ausrüstung geeignet. Für den angesprochene Einsatzzweck, bietet sich das an. Ähnlich einer Tagestour habe ich auch bei einer Reise ein etwas umfangreicheres Equipment dabei. Für ein Shooting, bei dem ich für zusätzliche Lichtquellen sorgen muss, ist ein Blitzgerät notwendig.

Werfen wir also einen Blick in die Tasche. Die Zusammenstellung die im Bild zu sehen ist, entspricht der Ausrüstung, die ich dabei habe, wenn ich unterwegs bin um zum Beispiel auf einer Feier zu fotografieren.
Mit dabei sind in dieser Tasche zwei Kameragehäuse. Das bietet zwei Vorteile. Zum Einen kann jeder Body mit einem anderen Objektiv ausgerüstet werden, was einen schnelleren Wechsel der Brennweiten beschleunigt und zum Anderen existiert bei einem Ausfall einer Kamera eine Backup Lösung. Gerade bei langen Anfahrtswegen, wo man nicht eben mal schnell nach Hause fahren kann um Ersatz zu holen eine Option, die man nicht unterschätzen sollte.
Als Objektiv dienen mir Festbrennweiten für Portraitaufnahmen, für den Fall, dass mein Motiv auf einer Bühne steht hilft ein Tele. Die zweite Kamera ist für den Fall der Fälle mit einem lichtstarken Standardzoom ausgerüstet.

Neben einem Blitz, für den Fall dass das Licht vor Ort nicht mehr ausreicht, befinden sich neben Akkus für die Kamera auch eine entsprechende Stromversorgung für den Blitz. Ladegeräte für die Stromquellen finden in den Außentaschen Platz. Ladegeräte in der ersten, Stromkabel in der zweiten. Im inneren befinden sich noch zusätzliche Speicherkarten, Reinigungstücher und der obligatorische Lenspen.
Die Tasche bietet die Möglichkeit an der Außenseite ein Stativ zu befestigen. Für ein Dreibeinstativ finde ich die Halterung ungeeignet, daher befindet sich das in einer Zusatztasche wenn ich es benötige.

Ganz gleich ob nun Mietstudio, Firmenfeier oder Hochzeit. Ich komme an, schnappe mir die Tasche an den Handgriffen, laufe meist nur ein paar Meter, klappe die Tasche auf und bereite die Kameras vor. Man kommt schnell an die Ausrüstung und hat einen guten Überblick.

Womit wir beim letzten und wichtigen Punkt angelangt sind. Die Tasche steht in der Regel offen und erlaubt einen guten Einblick. Im Studio oder auf Reisen im Hotelzimmer mag das nicht unbedingt ein Problem sein. In der Öffentlichkeit gilt das nicht. Gänzlich ohne Aufsicht sollte die Tasche deswegen nicht bleiben. Die Gefahr hinterher ohne Ausrüstung dazustehen ist hier mit Abstand am größten. Also nicht nur ein Auge für das Motiv haben oder man hat eine Assistenz dabei, die mit darauf aufpasst.