Perlenschnüre

Man könnte meinen, wir haben schon wieder April. In der Frühe nicht wirklich kalt, regennasse Fahrbahn als ich zur Arbeit rolle. Regen während dem Dienst. Durchwachsen während der Heimreise. Dank dem Wind in der Nacht hatte ich auf halbwegs tolle Wolkenberge gehofft und ich hab sie tatsächlich gesehen.
Für gefühlte fünf Minuten als mich mein Weg wieder nach Reutlingen führte. Dann wurde die Welt schlagartig finster und es gab allerfeinsten Schneeregen. Selbst Zuhause angekommen und schon auf der nachmittäglichen Gassirunde unterwegs, hatte ich damit noch zu kämpfen. Aber ich will nicht schimpfen.

Man muss das Wetter halt nehmen wie es kommt. Daher fällt ein Foto der Wurmlinger Kapelle mit Wolken oder ein Blick von der Achalm aus. Stattdessen gibt es tagesaktuell und Perlenschnüren gleich eine Menge Regentropfen.
In den Seitengassen meines Wohngebiets gibt nämlich jede Menge Sträucher, die diese Tropfen sammeln und einen anfunkeln, sobald ein paar Brocken Licht vorhanden sind.
Dieser Anblick entschädigt ein wenig für die nassen Klamotten, welche ich mit nach Hause gebracht und gerade zum Trocknen aufgehängt habe.

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