How to und Bildergalerie: Georgenberg

Hallo Freunde der Fotografie,

einen kleinen Vorgeschmack auf die Bildergalerie vom Georgenberg durftet Ihr gestern schon bei „Ein Tag ein Bild“ bewundern und nun folgt weitere Bilder in meiner deviantArt Galerie.

Von der Überlegung auf einen Hügel zu wandern

Wie so oft, wenn ich aus einer Laune heraus Bilder machen möchte, kam die Idee dazu recht spontan. Vor zwei Tagen hatten wir schon einen tollen Sonnenuntergang, allerdings war es da schon zu spät um noch eine gute Aussichtsposition zu erreichen.
Ergo hatte ich für den Ausflug am Donnerstag mit der Planung begonnen. Folgende Fragen hatte ich mir zurecht gelegt:

  • Wie sind die Wetterbedingungen an dem Tag?
  • Wann beginnt der Sonnenuntergang?
  • Welche Fotoausrüstung werde ich benötigen?
  • Welche Schwierigkeiten könnten mich erwarten?
  • Wie komme ich während der Dunkelheit wieder sicher den Berg hinunter?

Die Wetterbedingungen waren mit am einfachsten zu erhalten. Der Wetterdienst versprach zwar kaltes und leicht bewölktes Wetter, aber eine Frostwarnung blieb aus. Der Sonnenuntergang sollte ca. 16:25 sein. Genügen Zeit also um innerhalb einer Stunde die Strecke zu Fuß zu bewältigen.

Ich packe meine Tasche

Als Ausrüstung war natürlich das Stativ am wichtigsten. Ich besitze aktuell nur ein Dreibeinstativ, das nicht nur in Bodenhöhe nutzbar ist, daher erübrigte sich die Frage bezüglich Gewicht und sicherem Stand. Mein Vanguard ist ausreichend schwer und zur Not kann ich an einem Haken die Tasche einhängen. Spikes besitzt es zudem auch.
Wer hat, würde vermutlich ein Reisestativ mitnehmen, das leichter ist oder ein bessere Packmaß besitzt.

Das Transportmittel für die Kamera war mein Lowepro Tahoe. Auf eine Regenhülle konnte ich verzichten und bei hügeliger Strecke eignet sich der Rucksack eher als meine Umhängetasche. Eine Hüfttasche schied ebenso aus, da ich mehrere Filter dabei hatte.

Die Packliste des Rucksacks:

  • Olympus E-M5II Kamera
  • Olympus 12-40mm F2.8 PRO Objektiv
  • Cokin P Filterhalterung 62mm
  • Grauverlaufsfilter
  • Zusatzakku, Ersatzspeicherkarte, Lenspen

Was kann schon passieren…

Immer dann, wenn ich alleine unterwegs bin mache ich mir darüber Gedanken. Zur Not habe ich immer ein geladenes Smartphone dabei um Hilfe rufen zu können. Das setzt natürlich Netzempfang voraus. Der Georgenberg ist zwar oft gut besucht, allerdings hatte ich vor auch während der Dunkelheit noch auf der Spitze zu stehen. Da der Weg den ich zurücklegen musste auch durch einen Wald führt, hatte ich eine Taschenlampe dabei.
Ebenso wichtig sind bei solchen Touren aber auch feste Schuhe, die am besten den Knöchel umschließen. Gegen die Kälte halfen mir Handschuhe, eine dicke Jacke und ein Wollschal.

Bei der Arbeit

Oben angekommen ging es dann zum schönen Teil über. Das Stativ aufgebaut, die Kamera auf die Schnellwechselplatte gesteckt und die Wasserwaage ausgerichtet. Die Halteplatte ist nebenbei bewusst um 90° versetzt angebracht. Das ist der Systemkamera und meiner Schnellkupplung geschuldet. Da wird aber vermutlich jeder sein eigenes System haben.
Zu Anfang konnte ich noch ein paar Aufnahmen Freihand machen, je dunkler es wurde, umso wichtiger wurde das Stativ. Ein Grauverlaufsfilter half mir zudem den Himmel etwas abzudunkeln. Das wäre zwar auch in Lightroom noch möglich, aber weshalb in der Software etwas nacharbeiten, wenn ich es bei der Aufnahme gleich vermeiden kann.

Insgesamt verbrachte ich 2 Stunden auf dem Berg, konnte Aufnahmen vom Sonnenuntergang machen, die blaue Stunde ausnutzen und sowohl die Lichter von Reutlingen als auch von Pfullingen fotografieren. Dank einigen Besuchern bin ich dabei nicht die ganze Zeit alleine gewesen und es ergab sich hin und wieder ein nettes Gespräch. An dieser Stelle daher meinen Dank und ich hoffe, das der Ein oder die Andere diese Seite findet um sich die Bilder anzusehen, die entstanden sind.

Stichwort Bilder

Als letztes gibt es natürlich noch den Link zur Galerie. Aufnahmen von von einem Sonnenuntergang oder einer Stadtansicht sollte man sich nämlich immer in voller Monitorauflösung ansehen. Denn wie Ihr sicherlich an den kleinen Vorschaubildern seht, über die Ihr dann auch per Klick zur Galerie geleitet werdet, man sieht einfach zu wenig.

Die Vorschau ist natürlich nur eine kleine Auswahl. Mehr findet Ihr dann auf deviantArt. Beim Ansehen wünsche ich Euch wie immer viel Spaß und hoffe Euch hat der kleine Einblick gefallen.

PS: Solltet Ihr Fragen haben, freue ich mich, wenn Ihr mir einen Kommentar hinterlasst oder mir eine e-Mail schickt.

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