Weißt du wie viel Sternlein stehen…

Das schöne an der Fotografie ist, dass man ständig etwas neues ausprobieren kann. Und so habe ich mich sehr gefreut, dass ich gestern Nacht eingeladen wurde um die Milchstraße zu fotografieren.

Ich hatte mich vorab schon ein wenig eingelesen in das Thema. Mein lichtstarkes Weitwinkel war an der Kamera, ich hatte ein schweres und stabiles Stativ dabei und auch an meinen Fernauslöser hatte ich gedacht. Treffpunkt waren die Gönninger Seen und aus meiner Erfahrung an laue Sommernächte, hatte ich auch an die passende Kleidung gedacht. Man glaub nicht wie schnell einem kalt werden kann. Besonders dann, wenn man nur herumsteht.

Die Milchstraße war auch pünktlich, nur die Wolken haben sich anfangs nicht an den Zeitplan gehalten. Aber ab 0:30 hatten wir Glück. Es klarte auf und wir hatten freie Sicht auf das blasse Band der Milchstraße. Mit bloßem Auge konnte ich sie sehen, wenngleich auch nur sehr schwach, aber es war wunderschön. Die Kamera ratterte vor sich hin und nacheinander landeten ein paar Bilder im Kasten, ehe es wieder nach Hause ging.

Mein Fazit

Nachtaufnahmen an sich, sind bisher kein Problem gewesen. Doch die Milchstraße zu fotografieren ist doch noch eine ganz andere Hausnummer. Daher steckt in den Bildern auch eine Portion Nachbearbeitung in Photoshop. Für mich selbst steht aber fest, für ein richtig gutes Foto von der Milchstraße ist noch einiges an Übung notwendig.

Merkosh
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