Vorgestellt: Olympus E-PL9

Am 08.02.2018 wurde die neue Olympus E-PL9 der Öffentlichkeit vorgestellt.

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Bei der Kamera handelt es sich um die Nachfolgerin der im September 2016 vorgestellten E-PL8. Weiterhin setzt man bei der Neuen auf einen 16MP auflösenden Sensor der über drei Achsen stabilisiert wird. 121 Kontrast-AF-Punkte sorgen für die Fokussierung. 4K-Videos können ebenso damit aufgenommen werden. Am Äußeren ändert sich hauptsächlich der Handgriff, Unterschiede zur Vorgängerin sind auf den ersten Blick minimal.

Freunde der Selfies dürfen sich über den 180° nach unten klappbaren Touchscreen-Monitor freuen. Neu dazugekommen ist der ausklappbaren Miniblitz, zusätzlich zum Blitzschuh. Letztgenannter kann in der neuen Kamera leider keinen Aufstecksucher mehr ansteuern, was wohl der angestrebten Zielgruppe egal sein dürfte. Die Nachrüstoption wurde vermutlich einfach zu selten gewünscht.
Die E-PL9 richtet sich auch in der neuesten Ausgabe vornehmlich an die Personen, welche eine unkomplizierte Möglichkeit haben wollen um kreativ zu werden. Dazu hat man den Auto-Modus ein wenig aufgebohrt und bietet 16 Art-Filter an. So soll man zum Beispiel den Look einer Sofortbild-Aufnahme realisieren können. Nachbearbeiten kann man dank der Möglichkeit in RAW aufzunehmen zwar immer noch, aber will man das überhaupt? Die Zielgruppe dürfte auch dies verneinen
Zugang zur unkomplizierten Kamerasteuerung soll ein Advanced Photo Mode bieten, der Zugriff auf die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten ohne große Vorkenntnisse verspricht. Dennoch lässt sich die Kamera rein manuell bedienen, wenn man das denn möchte und gelernt hat.
Lernen ist überhaupt ein guter Hinweis auf die über die O.I.Share App verfügbaren Tutorials. Lernen soll einfach gemacht werden, am besten außerhalb der Kamera. Was nützen schon Tutorials in der Kamera, wenn man mit der eigentlich eher ein Bild aufnehmen will. Sicherlich nicht die schlechteste Wahl. Zur Kopplung ans eigene Smartphone stehen übrigens WLan und stromsparendes Bluetooth zur Verfügung.

Wie bei allen MFT-Kameras kann man auf ein reichhaltiges Angebot an Objektiven zurückgreifen. Wirklich heimisch fühlen dürften sich an der klein gehaltenen E-PL aber eher das Pancake Zoom und vornehmlich die F1.8 Festbrennweiten. Auch wenn es geht, ein 45mm F1.2 dürfte reichlich deplatziert wirken.
Das aber nur am Rande. Kaufen kann man die Kamera ab Mitte März. Preislich wird der in schwarz, weiß und braun erhältliche Body bei 549,00 € liegen, mit dem Pancake Zoom werden dann 699,00€ fällig. Im Vergleich zur damaligen Erscheinung der E-PL8 liegen die Einführungspreise 100€ höher.

Titelbild: Olympus

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