Nikon Z vs. Sony

Da ist sie, die neue Definition von Spiegellos. Die Nikon Z7 und die Z6 wurden heute vorgestellt. Eigentlich „die“ heiß gehandelte Kampfansage in Sachen Spiegellose Systemkamera von Nikon an Sony. Auf den ersten Blick sieht es nach zwei grundsoliden Kameras aus, die uns Nikon da beschert. Ordentlich dimensionierte Akkus, ein Schulterdisplay und ein 5-Achsen-IBIS. Das klingt gut. Sie haben aber auch ein paar Kanten. Zum Beispiel nur einen Slot für ein Speichermedium (XQD Slot übrigens). Wo Sony endlich den Wunsch nach zwei Speicherkarten verstanden hat, bleibt Nikon einer „Karte“ treu.
Da fragt man sich schon, weshalb nur ein Speichermedium und dann noch XQD. Ein Format bei dem 32GB Speichergröße gerne mal 100€ und darüber kosten. Wobei man sich bei den Preisen für die Kamera mit Kitobjektiv vielleicht nicht mehr nach den Peanuts des Speichermediums umdreht.

Aber ich will nicht meckern, es wird Interessenten geben und für den „ersten Wurf“ einer Spiegellosen in Vollformat (ich ignoriere mal die N1-Baureihe), ist sie von den Daten her ganz gut gelungen. Flotte Serienbildrate (bei der Z6) und hohe Sensorauflösung (bei der Z7) inklusive. Zudem hat man, wie seinerzeit auch Sony, die Hausaufgaben gemacht. Es gibt einen Adapter für die alten Nikon F Objektive. Zwar gehen nicht alle mit AF, aber dafür ist Manuelles Fokussieren nun auch mit Fokus Peaking möglich. Also alles nicht so schlimm.
Bleibt noch der Preis. Die Z6 beginnt ab 2450€ für den Body und endet bei 3050€ mit Kitobjektiv und Adapter. Für die Z7 darf man im vollen Set mit dem 24-70mm F4 und Nikon F Adapter noch einmal deutlich tiefer in die Tasche greifen. 4300€ ist hier der Einführungspreis laut den Händlern.
Die Preise bewegen sich also in ähnlichen Höhen wie die Spiegellosen Spitzenmodellen von Sony (A7III und A7RIII).

Überhaupt…Sony meinte ja laut der Gerüchteküche, man hätte schon die passende Antwort auf die Nikon Z Modelle. Da darf man auf die photokina gespannt sein. Wie sagt man so schön? Konkurrenz belebt das Geschäft.

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