Ein Tag ein Bild – Mittelalter (6)

Samstag ist für gewöhnlich der Tag, an dem wir Pilgerrazzi über die Märkte streifen. Gewandet als Jakobspilger und mit der Kamera in der Hand, eben genau deswegen werden wir ja so genannt, wie wir genannt werden.
Es zieht uns mal hier hin und mal dort hin. Tief in den Süden ebenso wie in den Norden. Zur Meersburg an den Bodensee, aber auch bis hinter Hamburg. Zum Beispiel auf den Heider Marktfrieden in Schleswig-Holstein. Dort ist dieses spaßige Portrait entstanden, was die Pilgerin Auge in Auge mit einer zahmen Nebelkrähe zeigt.
Ein Beispiel dafür, das ein Portrait nicht immer perfekt ist. Das ein Bild nicht immer zu 100% den Regeln entsprechen muss um einen Zweck zu dienen. So kann es auch einfach mal ein Schnappschuss sein, den man trotzdem gerne zeigt. Und der Blick der beiden ungleichen Kontrahenten, die sich da ansehen ist so eines dieser Schnappschüsse. Sie bringen einen zum Schmunzeln oder tragen Erinnerungen. Man braucht sich für einen Schnappschuss nicht immer verstecken. Schließlich hat er für einen persönlich einen gewissen Stellenwert. Dennoch muss man sich über eines im Klaren sein. Mir selbst gefällt es unter Umständen sehr gut und nahestehenden Personen auch, die breite Masse wird damit vielleicht nichts anfangen können.

Ein Grund weshalb ich mir zu einem Foto immer die Frage stelle, was ich eigentlich zeigen möchte, wenn ich es ausstelle.

Zahlen, Daten, Fakten

  • Olympus E-M5II
  • 12-40mm F2.8 PRO
  • 30mm
  • F4.0
  • 1/180s
  • ISO 200
Suspect von Merkosh auf deviantART

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.