Ein Tag ein Bild – 280

Hallo Fotofreunde,

dank knapp bemessener Zeit gab es heute für den Fotoausflug nur einen kurzen Abstecher in den heimischen Garten. Der wiederum ist, trotz der geringen Größe, gar nicht mal so arm an schönen Motiven und ganz aktuell haben wir darin prächtige Rosenblüten zu sehen.
Für mich immer wieder eine Herausforderung zu Fotografieren, da diese Blüten meist sehr kräftige Farben haben, welche in der Bildbearbeitung mitunter unecht wirken. Da ist dann Vorsicht angesagt.
Ich habe mich aber mit einer gänzlich anderen Bearbeitung an das Bild gewagt. Nämlich die Rose auch in schwarz-weiß zur Geltung zu bringen. „Klar, einfach“ – mag man vielleicht denken. Jedes bessere Programm kann heute mit einem einzelnen Klick ein Farbbild in schwarz-weiß umwandeln. Oder man patsch einen Filter drauf. Instagram machts möglich. Genau das sollte man, meiner Meinung nach, in der s/w-Fotografie nicht tun.

Schwarz-weiß Fotografie selbst versucht man schon bei der Aufnahme entstehen zu lassen. Man muss sich Gedanken über Kontraste machen, wie man das Licht fallen lässt und ob das Motiv überhaupt vom Hintergrund unterscheidbar ist. Die Farbe als Signal fehlt ja in diesem Fall. Eigentlich eine Wissenschaft für sich. Kein Wunder gibt es zu diesem Thema einiges an Büchern und auch Fotomagazine beschäftigen sich immer wieder damit.
Aber gleich wie und wo man sich mit der s/w-Fotografie beschäftigt hat, das gelernte muss man auch versuchen umzusetzen.

Ob mir das gelungen ist, dürft Ihr entscheiden. Immerhin ist das Publikum der schärfste Kritiker des Amateurfotografen.

Merkosh

Als leidenschaftlicher Technik-Nerd berichtet Merkosh gerne über seinen fotografischen Alltag, schreibt Reviews und macht mit der Kamera sein Umfeld unsicher.

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