Bildergalerie: Flegga-Tour

Hallo Fotofreunde,

wir Pilgerrazzi haben den Karfreitag ausgenutzt und haben uns auf eine Wandertour begeben. Das Ziel war aber nicht ein Abschnitt des Jakobswegs, sondern ein Rundwanderweg entlang des Heidengraben. Wer noch nie davon gehört hat, es handelt sich beim Heidengraben um ein keltisches Oppidum aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. Dem Kenner wird vermutlich der Begriff der La-Téne-Zeit ein Begriff sein, denn zu dieser Zeit wurde die befestigte Siedlung angelegt.

Das Wetter meinte es leider nur halbwegs gut mit uns, denn die meiste Zeit war der Himmel mit grauen Wolken verhangen. Davon haben wir uns nicht erschrecken lassen und sind los gezogen auf den Achsnagelweg, nebenbei ein Abschnitt der Fleggatour. Daher auch der Name der Galerie

Der Ausgangspunkt der Wanderung begann in Grabenstetten und entlang des Albtraufs ging es über Felder und durch die Wälder nach Erkenbrechtsweiler, wo ein Teil des Grabens in Form eines Tores zu sehen ist. Eine Hinweistafel liefert an dieser Stelle auch Informationen über Aufbau und Beschaffenheit dieses Bollwerks.
Wir hatten auch immer wieder die Möglichkeit den steilen Abfall der schwäbischen Alb zu bestaunen. Es ging mitunter ganz schön in die Tiefe. Da Ihr aber den Text lesen könnt, wisst Ihr das wir gesund wieder nach Hause gekommen sind. Wir waren vorsichtig und das kann man jedem Wanderer auch raten. An den Kanten sollte man definitiv keinen Unsinn machen.

Von Erkenbrechtsweiler ging es dann weiter zum Wilhelmsfels und diversen weiteren Aussichtspunkten, die einen ausgedehnten Talblick gewährt haben. So konnten wir von Oben nach Beuren und auch Neuffen hinunter blicken. Letztere Ortschaft dann allerdings von der Burg Hohen Neuffen, die eines der Rastziele gewesen ist.
Die Burg war gut besucht und wir konnten von den Zinnen aus mehrere Paragleiter beobachten, welche durch die Lüfte gesegelt sind.

Nach kurzer Rast mit frischem Kaffee und Kuchen ging es den Berg wieder hinunter und weiter bis wir wieder zum Heidengraben gelangten. Vorbei an der Hülbener Brille sind wir dem Erdwall gefolgt, bis wir in den späten Abendstunden wieder in Grabenstetten angekommen sind.

Insgesamt dauerte die Wanderung knapp 9 Stunden, was sicherlich auch dem ausgiebigen Frönen der Fotografie geschuldet gewesen ist. Die knapp 26 Km Strecke schafft man vermutlich auch schneller.
Aber gänzlich unabhängig davon sind die Bilder in einer Galerie online und Ihr könnt sie Euch hier ansehen.

Wir wünschen Euch dabei viel Spaß und sagen bis bald, hier auf Pilgerrazzi.de

2 Replies to “Bildergalerie: Flegga-Tour

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.