Ein Tag ein Bild – 158

Die wahren Meister der Tarnung, des unauffälligen Vorhandenseins. Immer beschäftigt so zu tun als ob nichts, aber auch wirklich nichts sie aus der Ruhe bringen kann. Es sei denn, es dreht sich um Futter. Dann wird auch das ruhigste Exemplar zu einer Rakete.

Ich rede natürlich von Katzen. Ein schwarzes Exemplar der Familie Felidae saß heute auf einem Pfosten und hat mir zugesehen, wie ich in einem Garten die ersten Blüten des kommenden Frühlings fotografiert habe. Also habe ich den Spieß umgedreht und zurück beobachtet.

Ein vernünftiges Bild zu erhalten ist aber gar nicht so einfach gewesen. Es war eine suboptimale Situation, denn sie saß im Schatten und die Wand des Gebäudes im Rücken der Katze war strahlend hell. Einen Polfilter hatte ich auf dem Kurzausflug nicht dabei und so entschied ich mich einfach eine Aufnahme zu machen und zu sehen, was die Bildbearbeitung bewerkstelligen kann.

Das Ursprungsbild war natürlich in Farbe und die Katze nur wenig mehr als ein Schatten mit Augen. Ich entschied mich dazu die Lichter zu dimmen, die Tiefen zu reduzieren um danach das Bild in eine monochrome Aufnahme zu verwandeln. Generell ist alles bis auf den Hintergrund deutlich heller als das Original.
Ziel ist es gewesen ein wenig mehr von den Konturen der Katze sichtbar zu machen, was denke ich gelungen ist. Fotografieren in RAW ist eben doch etwas Feines.

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