Ein Tag ein Bild – 14

Eine Hand. Genauer gesagt meine Hand. Wie kommt es aber, dass im heutigen Teil der Serie einfach so meine Hand zu sehen ist?

Zu dem Bild gibt es eine kleine Geschichte. Wie Anfang der Woche erzählt, was ich am heutigen Tag mit meiner Bekannten unterwegs, habe sie mit einer Kamera ausgestattet und wir sind einfach mal los.
Um ehrlich zu sein, meine Bekannte hatte bisher mit dem Fotografieren nicht viel am Hut. Darum hatte ich mir vorgenommen nicht zu viel zum Thema Technik zu erzählen. Grundbegriffe wie Einschalte, Fokuspunkt setzen und Auslösen mussten genügen. Für den Anfang reichte die Programmautomatik.
Ich ihr also die RX10II in die Hand gedrückt und während ich noch meine eigene Kamera aus der Tasche hole hatte sie das erste Bild im Kasten. Und während wir so über Feld und Wiese gestreift sind, haben wir uns über alles mögliche unterhalten und nebenbei Bilder gemacht.

So ganz ohne technischen Kram ging es dann aber doch nicht ab. Und als ich ihr etwas über die Scheimpflug-Regel erklärt habe („Erinnerst du dich an mein Bild von Horb, wo die Stadt aussieht wie eine Modellbaulandschaft?), entstand das Bild von meiner Hand. Es ging darum zu erklären, wie der Schärfebereich sich ändert, wenn die Linse nicht gerade zum Objekt steht. Etwas das man mithilfe von einem Objektiv vermeiden, aber auch gezielt ausnutzen kann.Stichwort: Tilt.

Als ich die Bilder dann zu Hause am Rechner kurz überflogen habe und bei der Hand angekommen war, musste ich schmunzelnd an meine „Fuchtelei“ denken und was bei dieser Aufnahme herausgekommen ist.
Nämlich ein sehr lustiger Nachmittag.

Merkosh

Als leidenschaftlicher Technik-Nerd berichtet Merkosh gerne über seinen fotografischen Alltag, schreibt Reviews und macht mit der Kamera sein Umfeld unsicher.

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